
Die Barockkirche von Schwenda |
Die Gemeinde Schwenda
Schon im Jahre 532 wird der Ort erstmals als „Weida unterm
Berg im Harzgau" urkundlich erwähnt. Sein Name wird zurückgeführt
aus „schwenden, schwinden", (dh. roden, abholzen).
In den Jahren 1736 bis 1738 entstand als einer der schönsten
sakralen Bauten der Umgebung die Kirche St. Cyriacus und Nicolai.
Die Barockkirche ist, nach der Zerstörung der Frauenkirche
in Dresden am 13.02.1945, einmalig in Deutschland.
Der Bau, auf einem Rund von acht Säulen ruhend, entstand nach
dem Vorbild der Peterskirche zu Rom. Die Entwürfe stammen vom
Ratszimmermeister George Baer (1666 bis 1738, der Baumeister der
Frauenkirche in Dresden). Der achteckige Rundbau hat eine Außenhöhe
von 34 m und einen Innendurchmesser von 15 m. Das Kuppelgewölbe
zeigt in der Mitte das Gottesauge, darum gruppieren sich die Bilder
der vier Evangelisten und darunter die vier Erzengel, dazwischen
sind die Jahreszeichen und die alten Monatszeichen ausgemalt.
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